Depression

Als Depression bezeichnet man eine krankhaft niedergedrückte Stimmung, die ohne Grund auftritt oder ungewöhnlich heftig ist oder auffallend lange anhält. Sie äußert sich in Gefühlsarmut, unbegründbarer Niedergeschlagenheit, Schlaf- und Appetitlosigkeit, negative Gedanken sich selbst betreffend bis hin zu einer gefährlichen Todessehnsucht. Betroffen sind etwa ein Prozent der Bevölkerung. 

Manisch-depressive Patienten
Die Depression tritt auch als Manie auf. Die Betroffenen strahlen eine große Selbstsicherheit aus, sind charmant und stecken voller Energie. Schwer manische Patienten neigen jedoch zu unkontrollierten Gefühlsausbrüchen. Worte und Gedanken folgen Schlag auf Schlag. Ihr Schlafbedürfnis ist extrem reduziert. Maniker überschätzen sich selbst maßlos und werden in solchen Episoden im wahrsten Sinne des Wortes größenwahnsinnig. Klingt die manische Episode ab, stürzt der Kranke in ein tiefes schwarzes Loch. Wie aus heiterem Himmel wird die euphorische Stimmung wieder von depressiver Niedergeschlagenheit abgelöst.

Durcheinander der Botenstoffe im Gehirn
Auslöser für scheint ein gestörtes Gleichgewicht der Wirkung der Hirnbotenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Verhältnis zu Acetylcholin zu sein. Eindeutige, sichere Antworten auf die Frage nach einer bestimmten Ursache gibt es allerdings kaum. Depressionen entstehen vermutlich durch ein Zusammenwirken verschiedener ? biologischer, sozialer, persönlicher oder psychischer ? Faktoren. 

Medikamentöse Behandlung
In der Regel wird der Arzt seinen Patienten so genannte Antidepressiva verschreiben. Das Antidepressivum auf dem Markt war Imipramin. Neuere Arzneistoffe sind die Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wie Paroxetin und Citalopram. Je nach Art des Antidepressivums wirken sie stimmungsaufhellend, antriebssteigernd, dämpfend und angstlösend. Antidepressiva greifen in den Stoffwechsel der Überträgersubstanzen des Gehirns ein. Eine konsequente Therapie bessert bei den meisten Betroffenen die Beschwerden oder lässt sie gar ganz verschwinden. Eine Langzeitbehandlung, die Rückfälle verhindert, kann von Nutzen sein. So genannte Tranquilizer wirken beruhigend, angstlösend, muskelentspannend und schlaffördernd. Sie können abhängig machen, wenn sie über längere Zeit eingenommen werden. Lithiumsalze werden zur Behandlung und vor allem zur Vorbeugung der manisch-depressiven Erkrankung eingesetzt, wobei sie jahrelang ununterbrochen gegeben werden.

Alternativen
Pflanzenheilmittel mit Johanniskraut helfen bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Sie haben kaum Nebenwirkungen und wirken stimmungsaufhellend, antriebssteigernd und spannungslösend. Auch psychotherapeutische und verhaltensorientierte Hilfen sollten bei der Behandlung in Erwägung gezogen werden. 

Studien zum Thema
Auch Kinder und Jugendliche bleiben nicht von Depressionen verschont. Wie eine Studie mit über 1000 Jugendlichen gezeigt hat, litten etwa 18 Prozent der Mädchen und Jungen schon einmal unter einer Depression. Als Auslöser kommen schulische Probleme wie Leistungsdruck oder Mobbing, aber auch schwierige familiäre Verhältnisse, zum Beispiel die Scheidung der Eltern. Psychologen raten, bei den ersten Anzeichen psychischer Störungen fachkundige Hilfe in Anspruch zu nehmen Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Fischöl-haltigen Arzneimitteln, helfen möglicherweise gegen Depressionen, so amerikanische Wissenschaftler. Behandelt werden sollte mit täglich fünf bis zehn Gramm der Omega-3-Fettsäuren. Dies entspricht der drei- bis fünffachen Menge, die zur Selbstmedikation empfohlen wird. Patienten sollten daher, die Therapie ärztlich überwachen zu lassen. Omega-3-Fettsäuren wurden bislang hauptsächlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.   

ADS bekämpfen mit Omega  3 Fettsäuren
Helfen Nahrungsergänzungspräparate mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS)? Dieser Frage geht laut einem BBC-Bericht vom Montag eine britische Studie jetzt nach. An der Studie nehmen 120 Kinder teil, die unter verschiedenen Störungen leiden, etwa ADS, Lese- oder Bewegungsstörungen sowie autistische Störungen. Die Schüler erhalten die Fisch-Extrakte mit den Omega-3-Fettsäuren und die Pflanzenextrakte mit den Omega-6-Fettsäuren zu bestimmten Zeitpunkten im Rahmen der sechs Monate dauernden Versuchsperiode. Hintergrund der Studie: Die Annahme, dass Fettsäure-Defizite zu schweren Lernstörungen führen können, die mehr mit dem Stoffwechsel des Kindes zu tun haben als mit dem Zustand seines Nervensystems. Die Studie wird unter der Leitung der Psychologin Dr. Madelaine Portland an 13 Grundschulen vorgenommen. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Kinder mit solchen Störungen massiv gestiegen, betonte Portland. Die Diagnose werde mittlerweile vier- bis fünfmal häufiger gestellt - und das liege sicher nicht daran, dass die Störungen besser diagnostiziert würden. "Der bedeutendste Faktor, der sich für Kinder in den vergangenen 20 Jahren verändert hat, ist ihre Ernährung", erklärte Portland gegenüber der BBC. Daher sei es höchst wahrscheinlich, dass das Problem bei den meisten Kindern mit Lernstörungen eine Frage des Stoffwechsels sei - und nicht der Neurologie - und daher mit Nahrungsergänzungspräparaten behandelbar.

Für die Studie müssen die Schüler ihre Nahrung nicht umstellen, um zu klären, ob ein Defizit die Ursache der Lernprobleme ist. Solche Defizite lassen sich mit einem Atemtest feststellen. Eine Umfrage im Vorfeld zeigte, dass Frühstück-Clubs in den Schulen, die den Schülern eine anständige Mahlzeit vor Schulbeginn anbieten, die Raten des Schwänzens senken und die Leistung der Schüler verbessern können. Drei Viertel der 33 befragten Schulen gaben an, die Beteiligung und Pünktlichkeit habe sich durch die Clubs verbessert. Zudem hatten 80 Prozent den Eindruck, dass die Schüler sich besser konzentrieren konnten. Die Hälfte merkte an, die Leistung der Schüler habe sich verbessert. Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen   Omega-3-Fettsäuren bezie­hungsweise ihre Ester senken bei Postinfarktpatienten nachweislich die Sterblichkeit. Da die Fettsäuren zudem Patienten mit bestimmten psychi­atrischen Erkrankungen zu mangeln scheinen, könnten sie auch bei De­pressionen therapeutisch einsetzbar sein. In Ländern mit hohem Fischölkonsum di­agnostizieren Ärzte seltener depressive Erkrankungen als in Ländern, in denen wenig Fisch verzehrt wird.

Daneben weist der Blutspiegel depressiver Patien­ten erniedrigte Werte von Eicosapentaensäuren auf; zudem wurden bei ihnen Funktionsstörungen im Stoffwechsel ungesättigter Fettsäuren lokalisiert. In ro­ten Blutzellmembranen oder im Plasma wurden erniedrigte Spiegel ungesättigter Fettsäuren festgestellt. Auch bei ande­ren psychiatrischen Erkrankungen wur­den Defizite an ungesättigten Fettsäuren beobachtet. So konnte bei Schizophrenie ein Mangel an Arachidonsäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) nachgewiesen werden, bei Depressionen ein Mangel an EPA und DHA. In Zellmembranen depressiver Patienten waren die Gesamt-Omega-3-Fettsäureanteile, vor allem die von DHA, gegenüber Gesunden signifikant redu­ziert. Eine epidemiologische Untersu­chung an einer Kohorte von 380 Frauen ergab, dass eine einprozentige Zunahme an Plasma-DHA mit einer 59-prozentigen Reduktion von dokumentierten depres­siven Symptomen assoziiert war.  

Anhaltspunkte für den Wirkmechanismus
Diese Forschungsergebnisse lassen eine klinische Wirksamkeit von Omegas-Fett­säuren bei psychiatrischen Erkrankungen wie depressiven Störungen vermuten. Ein eindeutiger Mechanismus für diese mög­liche antidepressive Wirksamkeit ist bis­her allerdings noch nicht belegt. Es wird angenommen, dass auch Effekte von Omega-3-Fettsäuren auf Interleukine oder Prostaglandin E2 zu einer antide­pressiven Wirkung beitragen könnten. Ei­ne Veränderung der Multidrug-Resistance, speziell in Bezug auf P-Glykoprotein (PGP), könnte eine Wirksamkeitsverstär­kung klassischer Antidepressiva durch Omega-3-Fettsäuren erklären.   

Einsatz bei Major Depression
In einer achtwöcigigen placebokontrollierten Doppelblindstudie erhielten 28 Patienten mit Major Depression Omega-B-Fettsäuren (6,6 g pro Tag) additiv zu ihrer bisherigen Therapie. Dabei besserte die Omega-3-Fettsäuretherapie die anhand der Hamilton-Rating-Scale for Depression (HRSD) gemessenen Symptome signifi­kant gegenüber Placebo und wurde zudem von den Patienten gut vertragen.   

Auch bipolare Störungen gebessert
Omega-3-Fettsäuren sollen neuronale Signaltransduktionswege in einer ähnli­chen Weise wie Lithium oder Valproinsäure, zwei effektive Therapeutika in der Be­handlung bipolarer Störungen, inhibie­ren. In einer viermonatigen Doppelblind­studie untersuchten Stoll und Kollegen, ob Omega-3-Fettsäuren in der Therapie bipolarer Funktionsstörungen die Stimmung stabilisieren können. Dabei ver­glichen sie Omega-3-Fettsäuren (9,6 g pro Tag) mit Placebo (Olivenöl) zusätzlich zur Standardtherapie bei 30 Patienten mit bi­polaren Funktionsstörungen. Anhand der Kaplan-Meier-Auswertung konnten sie zeigen, dass Patienten unter Omega-3-Fettsäuren eine signifikant längere Re­mission aufwiesen als diejenigen unter Placebo. Auch bezüglich anderer Studien­parameter erzielten die gut verträglichen Omega-3-Fettsäuren ein besseres Ergeb­nisais Placebo.   

EPA bei unipolaren Störungen
Ein Ester der Eicosapentaensäure wurde als zusätzlicheTherapie bei Patienten mit unipolaren depressiven Funktionsstörungen untersucht. 2O Patienten, darunter 17 Frauen mit der Diagnose Major Depres­sion, nahmen an dieser vierwöchigen doppelblinden Parallelgruppenstudie teil. Die Patienten erhielten parallel zur anti­depressiven Medikation zusätzlich den EPA-Ester oder Placebo. Der Ester verbes­serte ab der zweiten Woche signifikant sowohl die depressive Stimmung, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle als auch die Schlaflosigkeit. 

EPA bei therapierefraktären Patienten
70 Patienten, die trotz einer Therapie mit Antidepressiva unter persistierenden De­pressionen litten, erhielten randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert über zwölf Wochen pro Tag 1,2g oder 4g EPA-Es­ter (Ethyleicosapentanoat), zusätzlich zu ihrer Therapie mit Antidepressiva. Der Zustand der Patienten wurde anhand der HRSD, der Montgomery-Asberg-Depression-Rating-Scale und der Beck-Depression-Inventory bewertet. 46 der 52 Patienten, die Ethyleicosapentanoat, und 14 der 18 Patienten, die Placebo erhalten hatten, schlossen die zwölfwöchige Studie ab. Schwer wiegende Nebenwirkungen tra­ten nicht auf. Interessanterweise konnte nur die 1-g-Dosierung in allen drei Bewertungsska­len ein signifikant besseres Ergebnis im Vergleich zu Placebo erzielen. In einer Intention-to-treat-Auswertung reduzierten sich bei 29 Prozent der Placebogruppe und bei 53 Prozent der 1g-Gruppe die Symptome nach der HRSD-Skala auf die Hälfte. Bei den Patientengruppen, die 2 oder 4 g Ethyleicosapentanoat pro Tag einnahmen, waren dagegen nur tenden­ziell positive Effekte zu beobachten.   

DHA unwirksam bei Major Depression
Zur Behandlung einer Major Depression mit der Omega-3-Fettsäure Docosahexa-ensäure wurden 36 Patienten mit depres­siven Störungen randomisiert. Eine Antwort war definiert als eine mindestens 50-prozentige Reduktion auf der Montgomery-Asberg-Depression-Rating-Scale. Sechs Wochen lang erhielten 18 Patienten täglich 2 g DHA und 17 Patienten Placebo. Die Responseraten betrugen 27,8 Prozent in der DHA-Gruppe und 23,5 Prozent in der Placebogruppe, wobei der Unterschied statistisch nicht signifikant war. Demnach konnte diese Studie keine Wirksamkeit von DHA in der Monotherapie bei Patien­ten mit Major Depression belegen.   Fazit Die klinische Dokumentation von Omega-3-Fettsäuren bei depressiven Erkrankungen zeigt zwar einerseits po­sitive Resultate, andererseits bleiben auf Grund widersprüchlicher Ergebnis­se, kleiner Studienpopulationen oder fehlender direkter Vergleiche mit etab­lierten Antidepressiva Fragen zur Über­tragbarkeit in die therapeutische Pra­xis offen.

Zudem kann derzeit noch nicht abschließend beantwortet wer­den, welche Dosierung und welche Zu­sammensetzung an Omega-3-Fettsäu­ren optimale Resultate liefern. Darüber hinaus sind Präparate für diese indika tion bisher nicht zugelassen. Einer Selbstbehandlung mit Omega-3-Fett­säuren bei depressiven Erkrankungen ist mit Skepsis zu begegnen, zumal mit definiertem Johanniskrautextrakt ge­rade bei leichteren depressiven Störun­gen eine etablierte Therapie zur Verfü­gung steht. Da Omega-3-Fettsäuren je­doch erwiesenermaßen gut verträglich und derzeit keine klinisch relevanten Interaktionen bekannt sind, scheint ein ärztlich kontrollierter Therapieversuch zusätzlich zur antidepressiven Stan­dardtherapie im begründeten Einzel­fall vertretbar.   Empfehlung: Omega Bon plus von Vita Bon B.V.   

OMEGA-BON plus besteht aus Leinsamen-Öl, Borretschsamen-Öl, ägyptischemSchwarzkümmel-Öl und Vitamin E. 

Diese Kombination weist einen besonders hohen Anteil an überaus wichtigen essentiellen Fettsäuren auf, wie z.B. die Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure) und die Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolen- und Linolensäure).   OMEGA-BON plus mit seinem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren kann hilfreich sein:

-           Zur Reduzierung von Entzündungsprozessen (wie z.B. Rheuma)

-           Zur Regeneration von Haut und Schleimhaut (bei Neurodermitis, Psoriasis, Ekzem oder zu trockener Haut)

-           Zur Regeneration der Vaginal-Schleimhaut (oft Austrocknung der Schleimhaut bedingt durch die Menopause)

-           Zur Reduzierung allergischer Reaktionen (Asthma, Heuschnupfen)

-           Zur Senkung eines zu hohen Cholesterinspiegels   Beschreibung der einzelnen Bestandteile von OMEGA-BON plus: 

Leinsamen-Öl
(organisch angebaut und kalt gepresst)   hat den   höchsten Anteil an Alpha-Linolensäure   einer Omega-3-Fettsäure, sowie auch an Linolensäure, einer Omega-6-Fettsäure). Diese essentiellen Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für die Prostaglandin-Synthese. Prostaglandine können helfen, die Entstehung vieler entzündlicher und chronisch degenerativer   Erkrankungen zu verhindern. Leinsamen-Öl kann hilfreich sein: 
● Zur Regeneration von Haut, Darm und Schleimhaut (bei Neurodermitis, Psoriasis, Ekzem oder zu trockener Haut)
● Zur Verringerung von Entzündungsprozessen (Rheuma, Morbus Crohn)
● Zur Senkung eines zu hohen Cholesterinspiegels

Borretschsamen-Öl   
hat den höchsten Anteil an Gamma-Linolensäure, die wichtig ist für die Bildung von Prostaglandin E1.Dieses hat stark entzündungshemmende und immun regulierende Eigenschaften. Borretschsamen-Öl kann hilfreich sein:
●Zur Regeneration von Haut, Darm und Schleimhäuten (bei Neurodermitis, Psoriasis, Ekzem oder zu trockener Haut) 
●Zur Verringerung von Entzündungsprozessen (Rheuma, Morbus Crohn)

Ägyptisches Schwarzkümmel-Öl
hat einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure und ätherischen Ölen (z.B. Nigellin). Es kann hilfreich sein:
● Zur Reduzierung allergischer Reaktionen (Asthma, Heuschnupfen)
● Zur Steigerung der Immunabwehr
● Zur Regeneration der Haut- und Schleimhautfunktionen
● Zur Verringerung von Entzündungsprozessen 

Vitamin E
ist ein starkes Antioxidant, welches Zellschutz vor ?Freien Radikalen? bieten kann. Im OMEGA-BON plus dient es zusätzlich zum Stabilitätsschutz der anderen Öle, um so eine optimale Haltbarkeitsdauer zu gewährleisten. 

Dosierungsvorschlag:
als Nahrungsergänzungsmittel nehmen Erwachsene 2 x täglich 1 Esslöffel ein, Kinder 2 - 3 x täglich 1 Teelöffel.