Zyklus Veränderungen während der Wechseljahre

Der weibliche Zyklus verändert sich in der Zeit der Wechseljahre. Er kann kürzer oder länger sein. Nicht immer findet ein Eisprung statt. Bevor es schließlich zu einem völligen Ausbleiben der Regelblutung kommt, können unterschiedliche Situationen auftreten, die sich auf folgende Weise auswirken können:

  • schwache Regelblutungen ( Hypomenorrhö )
  • starke Regelblutungen ( Hypermenorrhö )
  • verlängerte Menstruation (Menorrhagie)
  • Schmierblutungen vor und nach der eigentlichen Menstruation
  • verkürzte Zyklen unter 25 Tagen ( Polymenorrhö )
  • verlängerte Zyklen über 35 Tage ( Oligomenorrhö )
  • Ausbleiben der Regelblutung

Manche Frauen haben noch mit 55 Jahren einen regelmäßigen Zyklus. Bei anderen kommt es schon mit Mitte 40 zu Regelschwankungen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation. Die Spannbreite ist sehr groß. Der durchschnittliche Wert für die letzte Regelblutung liegt bei 51 Jahren. Die Menopause ist definiert als die letzte Regelblutung. Das gilt nur, wenn ein Jahr lang keine weitere Monatsblutung mehr stattgefunden hat. Der genaue Zeitpunkt der Menopause lässt sich deshalb nur im nach hinein festlegen. Wenn bei einer Frau nach der Menopause noch einmal Blutungen auftreten, so sollte das immer untersucht werden.
Diese, als "postmenopausale Nachblutungen" bezeichneten Blutungen sind meistens die Folge von hormonellen Nachschwankungen. Sie können aber auch in seltenen Fällen Ausdruck einer beginnenden Krebserkrankung sein. Deshalb ist ein Arztbesuch in einem solchen Fall unbedingt notwendig.