Osteoporose: Mangelerscheinung der Knochen

Knochen bestehen aus organischen und anorganischen Substanzen, wobei die orga­nische Grundsubstanz ein Drittel, die Mine­ralsalze zwei Drittel ausmachen. Das wichtigste Mineral ist Calcium. Es be­findet sich zu 99 % in Form von Kalksalzen im Knochen und ist somit der entscheidende Faktor für einen starken und gesunden Kno­chenaufbau, wobei genügend Aufnahme über die Nahrung wichtig ist. Die Bindung des Calciums in das Knochengewebe erfolgt mit Hilfe des Vitamin D. Wie alle Teile des menschlichen Orga­nismus besteht auch der Knochen aus Zel­len. Sie werden nach ihrer Funktion unter­schieden:

Osteoblasten

sind die Knochenbildungs­zellen. Sie scheiden so lange Knochengrundsubstanz aus, bis sie vollständig eingeschlos­sen sind. Diese Zellen werden dann Osteozyten genannt. Damit der Knochen aber nicht fortlaufend weiterwächst, verfügt er noch über andere Zellen. 

Osteoklasten

verhindern überschießendes Knochenwachstum und bauen Knochen­substanz ab. Das Zusammenspiel beider ist schlussendlich für die Festigung bzw. Rege­neration der Knochensubstanz verantwort­lich. Gesteuert wird dieser Ablauf durch Hormone der Schilddrüse und Nebenschild­drüse, durch das Vitamin D und noch ande­re Faktoren.   Faktoren für optimale Knochenentwicklung Wesentliche Faktoren für die Knochen­entwicklung sind genetische Veranlagung, Calcium, Vitamin D und körperliche Akti­vitäten. Ab der Pubertät spielen die Geschlechtshormone von Frau und Mann eine ganz entscheidende Rolle, da sie den Knochenstoffwechsel antreiben und die knochenbildenden Zellen unterstützen. Bis zum 35. Lebensjahr überwiegen die Aufbau­prozesse. «Peak-bone-mass» (Spitzenknochenmasse) wird der Zeitpunkt genannt, zu­dem der Mensch seine höchste Knochen­dichte erreicht hat. Ab diesem Zeitpunkt setzt ein kontinuierlicher Knochenschwund ein, der sich durchschnittlich um 1,5% pro Jahr bewegt.   

Knochenschwund = Osteoporose

In der Übersetzung heißt Osteoporose «poröser, morscher Knochen». Abbau von Knochendichte gehört einfach zum Älter­werden, ist jedoch die Knochensubstanz um 30-40% vermindert, spricht man von ei­nem krankhaften Knochenschwund. Ab die­sem Zeitpunkt steigt die Gefahr von Kno­chenbrüchen. In ganz schlimmen Fällen reicht ein kleiner Stoß oder eine ruckartige, falsche Bewegung, und ein Wirbelbruch ist die Folge. Besonders im Brust- und Lenden­wirbelbereich können sich Knochenbrüche manifestieren. Zuerst brechen die Deckplat­ten der Wirbelkörper ein, was im günstigs­ten Fall «nur» das schmerzhafte Einklem­men von Nerven zur Folge hat. Im schlimms­ten Fall können Lähmungen bis hin zur Querschnittlähmung eintreten. Auch die Abnahme der Körpergröße um mehr als 4 cm ist ein Alarmzeichen, das uns zum sofortigen Besuch beim Arzt veranlassen sollte. Der medizinischen Diagnose stehen heu­te eine Vielzahl von Untersuchungsmetho­den zur Verfügung, um Osteoporose bereits im Frühstadium zu erkennen. Eines der besten Verfahren, die Knochendichte-Mes­sung (Osteodensitometrie), ist bislang die eindeutigste Methode, den Mineral- bzw. Calciumgehalt der Knochen zu ermitteln. Neben der hohen Präzision dieser Messung per DEXA-Verfahren (dual energy x-ray absorptiometry) wird der Organismus einer vergleichsweise geringen Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Labordiagnostik wiederum wird für die Konzentration von Calcium, Phosphat, Alkalischer Phosphatase (Enzy­me) und Östrogen im Blut sowie die Calciumausscheidung eingesetzt. Die Biopsie ist die Gewinnung von Knochenproben, die aber nur bei unklaren Befunden eingesetzt wird, da diese Untersuchungsmethode bereits mit einem kleinen Eingriff verbun­den ist.   

Risikofaktoren

Manche Menschen zählen durch Veranla­gung oder Erkrankung zu Risikopersonen, die auf alle Fälle schon rein prophylaktisch spätestens ab dem 30. Lebensjahr ihren Knochenstatus abklären sollten. Zu den Ri­sikofaktoren zählen:

● Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes

● Hormonstörungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie der Nebenniere

● Chronische Leber- und Nierenschäden

● Verminderte Nährstoffaufnahme durch Magen-, Darmerkrankungen

● Essstörungen wie z.B. Bulimie

● Cortisonhaltige Medikamente, die aufgrund chronischer Erkrankungen, z.B. bei Asthmatikern oder Rheumati­kern, über sehr lange Zeiträume einge­nommen werden

● Genetisch bedingte Defekte, wenn Oste­oporose bei nahen Verwandten aufgetre­ten ist. 

Bei Frauen zusätzlich

● wenn die Monatsblutung relativ spät ein­gesetzt hat und früh (vor dem 43. Lebens­jahr) im Rahmen des Klimakteriums ausgeblieben ist ● wenn der Monatszyklus immer unregelmäßig war oder die Menstruation über längere Zeiträume überhaupt ausgesetzt hat,
● bei operativer Entfernung beider Eier­stöcke, da die körpereigene Hormon­produktion nicht mehr erfolgt. Wesentliches Augenmerk sollten wir aber generell darauf legen, uns von Kindesbeinen an nährstoffreich zu ernähren und ausrei­chende Bewegung an frischer Luft als fixen Bestandteil unseres Tagesablaufes einzuplanen.   

Körperliche Betätigung ist unverzichtbarer Bestandteil der Osteoporose-Vorbeugung

Dass Sport und körperliche Betätigung im Allgemeinen den Stoffwechsel, Herz-Kreis­lauf und auch unsere Psyche in Schwung hal­ten, ist uns bekannt. Das Zusammenwirken von Bewegungskräften auf Knochenaufbau und Knochendichte ist vielleicht noch nicht so geläufig und daher durchaus interessant. Einer Studie britischer Wissenschafter der Universität Cambridge zufolge können die so­genannten «High-impact»-Sportarten - das sind Sportarten, bei denen starke Kräfte auf Knochen und Muskulatur wirken - vor Osteoporose schützen. Bei Fußball, Tennis oder auch Squash treten hohe Stoßbelastungen auf, die damit die Knochendichte günstig be­einflussen können. Das Motto «Je mehr Mus­keltraining - desto stärkere Muskeln» kann genauso für unsere Knochen Anwendung fin­den. Extrem- oder Hochleistungssport sollte allerdings vermieden werden, da durch die ex­treme sportliche Betätigung Sexualhormone nur vermindert ausgeschüttet werden. Man­che Leistungssportler können sogar unter ei­ner verminderten Knochenmasse leiden. Als Osteoporose-Vorbeugung sind also Sportar­ten sinnvoll, die mit starken Kräften auf Kno­chen und Muskulatur einwirken. Bei bereits vorliegender Erkrankung ist sportliche Betäti­gung jedoch nur nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ratsam. Zusätz­lich empfiehlt sich auch die Physiotherapie als Aufbauprogramm für Muskeln und Knochen. Obwohl Ausdauersportarten wie Schwim­men, Radfahren, Gymnastik oder Reiten kei­ne messbaren Einflüsse auf die Knochen­dichte haben, ist diese Art der Betätigung noch immer besser als gänzlich auf Sport zu verzichten.   

Nahrung für die Knochen

So wie man seinen gesamten Organismus nährstoffreich und ausgewogen ernähren sollte, verlangt auch der gesunde Knochen­aufbau dementsprechende Versorgung. Be­reits Kinder sollten von Anfang an «kno­chenfreundliche» Ernährung bekommen, um damit für das «Alter» gerüstet zu sein. Dabei gelten folgende drei Grundsätze als Eckpfeiler der Knochenbildung: 

Vitaminreiche Nahrung

● Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das die Entwicklung der Knochenzellen beeinflusst.
● Vitamin C stimuliert die knochen­ aufbauenden Zellen, begünstigt die Calciumaufnahme und die Reifung von Collagen, welches die Eiweißfäden bildet, indem die Calcium- und Phosphatkristalle eingebettet sind.
● Vitamin D ist ebenfalls fettlöslich und verbessert die Calciumaufnahme aus dem Darm.
● Vitamin K ist wesentlich bei der Heilung von Knochenbrüchen durch die körpereigene Produktion der Knochengrundsubstanz Osteocalcin.
● Vitamin B12 und Folsäure sind wichtig für die Gesunderhaltung der Knochen.

Calciumreiche Nahrung

● Milch und Milchprodukte sind besonders reich an Calcium.
● Frisches grünes Gemüse, Obst und Getreideprodukte gehören zu den wichtigsten Calciumlieferanten (mit Ausnahme von Weißbrot). 

Vermeidung von "Knochen-Killern"

Koffein bewirkt eine vermehrte Ausschei­dung von Calcium. In koffeinhaltigen Ge­tränken wie Cola ist das enthaltene Phos­phat ein noch größeres Übel. Zucker verhindert die Calciumaufnahme im Darm und die Weiterverarbeitung im Körper, verbraucht wertvolle Vitamine und erhöht die Ausscheidung von Mineralien wie eben Calcium. Welch schlimme Auswir­kung muss erst die Kombination von Kof­fein und Zucker haben. Es sind schlechthin «Knochenfresser». Salz ist wichtig für den Organismus, eine zu hohe Salzzufuhr erhöht jedoch den Blutdruck, der wiederum eine höhere Aus­scheidung von Calcium über den Urin be­wirkt. Phosphat und Calcium müssen ausgewo­gen sein.

Vor allem Fleisch- und Wurstwaren sowie sogenannte Softdrinks enthalten mehr Phosphate als wir Menschen benöti­gen. Ein zu hoher Phosphatgehalt löst Calcium und Magnesium aus den Knochen. Fette in zu hohem Maß führen nicht nur zu Gewichtsproblemen, die unseren gesam­ten Bewegungsapparat arg in Mitleiden­schaft ziehen, sondern verhindern auch die Calciumaufnahme über den Darm. Alkohol führt bei zu reichlichem Konsum zu einer exorbitant hohen Abnahme der Knochenmasse, da der Alkohol die Kno­chenzellen direkt schädigt. Er beeinträch­tigt die Leber, die für die Aktivierung von Vitamin D zuständig ist und hemmt die Aufnahme wichtiger Baustoffe für die Kno­chen. Obendrein führt die Hemmung des Hormons Adiuretin zu einer vermehrten Calciumausscheidung über den Harnweg. Hingegen bei mäßigem Alkoholkonsum konnte in manchen Fällen sogar eine leichte Zunahme der Knochendichte festgestellt werden.   

Übergewicht bei Kindern wird zunehmend zum Problem

Immer mehr Kinder leiden schon in sehr frühen Jahren an Übergewicht bis hin zur Fettleibigkeit. Die Ursachen sind sicherlich vielschichtig, und beinhalten sehr viele psychosoziale Aspekte. Einerseits haben sich die Essgewohnheiten drastisch verän­dert, andererseits konzentriert sich die Werbung speziell auf die kleinen Verbrau­cher. Besonders die süßen Verlockungen, die in den Medien teilweise sogar unter dem Deckmäntelchen der Gesundheit angeprie­sen werden, sind für Kinder einfach zu groß. Alles ist bunt, süß und doch «soo ge­sund». Die extra Portion Milch ist ja ohne­dies schon enthalten, braucht das Kind doch nicht zwischendurch noch ein Glas Milch zu sich nehmen. Kein Wort über künstliche Farbstoffe und Aromen, vor al­lem aber den enormen Zuckeranteil, der un­ter anderem zu den größten Knochenkillern zählt. Wenn man bedenkt, wie wesentlich -speziell im Kindesalter - die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen ist, umso mehr muss man aufklärend wirken und Al­ternativen aufzeigen. Da ist Aufklärungsar­beit des gesamten Familienverbandes nötig, um das Kind wieder hin zu Obst und Ge­müse zu führen. Dies jedoch ohne Ausnah­me, denn wenn bloß einer - aus reinem Mitleid natürlich - mit einer fetten, mit künstlichen Aromen angereicherten Kalorienbombe das Leid des kleinen übergewichtigen Menschgeschöpfes zu lindern versucht, ist der Rückfall unausweichlich.  

Bewegungsmanqel behindert den gesunden Knochenaufbau

Der Bewegungsmangel ist ein weiteres Problem, das bei Kindern bereits im Vor­schul- als auch im Volksschulalter immer massiver bemerkbar wird. Hatten die Kin­derärzte früher vielleicht mit Feuchtplattern und Masern zu kämpfen, so sind es heutzutage vor allem Haltungsschäden und Diabetes, hervorgerufen durch Bewegungs­mangel und Fettleibigkeit. Nicht nur in Großstädten, wo die Möglichkeit des Herumtollens in frischer Luft - zugegebener­maßen - doch sehr eingeschränkt ist, son­dern auch in ländlichen Gebieten sitzen Kinder lieber vor dem Computer und lassen die Figuren am Bildschirm Fußball spielen, anstatt selber dem Ball nachzujagen. Leider werden auch im Schulplan die Turnstunden zugunsten anderer Schulfächer gekürzt. Diese negative Entwicklung geht schon soweit, dass Kinder - die ja erst Knochen­dichte aufbauen sollten - sich bereits wegen Osteoporose in ärztlicher Behandlung be­finden.   

Rechzeitig Nahrungsergänzungsstoffe einnehmen

Hand aufs Herz - wer ist im täglichen Le­ben wirklich so konsequent und nimmt Be­dacht auf ausgewogene Ernährung und ge­nügende Mineralstoffzufuhr? Wer seinen täglichen Speiseplan einmal genau unter die Lupe nimmt, wird unschwer feststellen, dass er unter einem permanenten Mangel­zustand leidet. Dieser wird durch zusätzli­che Zufuhr von «Genussgiften», auf die man natürlich auch nicht verzichten möch­te, massiv unterstützt. Die einfachste und teilweise auch notwendig gewordene Auf­besserung zu vitamin- und nährstoffreicher Ernährung sind Nahrungsergänzungsstoffe. Sie helfen uns gezielt, unsere Mängel zu beheben oder zumindest weitgreifenden Schäden vorzubeugen. Die für Knochen er­forderliche Calciumaufnahme ist wesent­lich, aber auch nicht so einfach, wie man glaubt. Stellen Sie sich vor, Sie essen ein Stück Kreide. Kreide besteht zwar zu 100 % aus Calcium, doch einerseits schmeckt sie nicht besonders gut und andererseits kann sie vom Menschen nicht verdaut werden, da sie in einer körperfremden chemischen Verbindung für den Organismus unverdaulich ist. Calci Bon dagegen besteht aus Substanzen, die nicht nur vom Orga­nismus leicht verwertet werden können, sondern genau dort wirken, wo sie benötigt werden: im Knochen direkt.     

CALCI -BON  

CALCI -BON Kapseln sind ein Kombinationsmittel aus Calciumcitrat, Vitamin D, Mineralien, sowie Gammaoryzanol-Extrakt und Isoflavon-Extrakt. DieseeinzigartigeKombination kann dabei helfen, den Knochenabbau und die Osteoporose zu verringern.   

Wirkung der einzelnen Bestandteile:  

Calcium-Citrat wird besser als andere Calciumverbindungen im Körper aufgenommen. Weitere Vorteile von Calcium-Citrat sind ein wesentlich geringeres Risiko von Nierensteinbildung, keine lästige Gasbildung im Darm und eine Erhöhung des Eisenspiegels. Calcium ist wichtig für den Knochenaufbau und wird besonders im fortschreitenden Alter benötigt um das Risiko der Osteoporose zu verringern. 
Magnesium-Orotat ist wichtig, um den Gehalt der Energiespeichersubstanz Adenosintriphosphat (ATP) in den Körperzellen zu erhöhen. Dadurch steuert es den Knochenaufbau durch Aktivierung vieler Enzyme, die die Muskel- und Nervenfunktionen im Körper regulieren.  
Mangan-Ascorbat ist ein   wichtiger Bestandteil für viele Enzyme, die für den Knochenaufbau notwendig sind.  
Boron-Citrat fördert den Knochenaufbau, indem es hilft Calcium und Magnesium besser in den Körperzellen zu speichern. Außerdem kann ein Boronmangel zu einer Verminderung an Vitamin D führen. 
Molybdän   ist hilfreich für Enzyme, die wichtig für den Knochenaufbau sind. 
Vitamin D (Colecalciferol-Extrakt)   ist notwendig, um die Calciumeinlagerung in die Knochen zu fördern.  
Zink-Guconat   ist wichtig für eine bessere Calciumaufnahme im Körper.  
Gammaoryzanol-Extrakt (ein Extrakt aus dem Kleieöl des Reises)    ist sehr hilfreich bei Wechseljahrbeschwerden, Hitzewallungen und Angstzuständen durch Aktivierung der Endorphine im Hypothalamus.  
Isoflavon-Extrakt (ein Phytoöstrogen aus Sojasprossen)     enthält vor allem Genistein, welches sehr wichtig ist zur Vorbeugung vor Brustkrebs. Der Isoflavon-Extrakt ist hilfreich bei Wechseljahrbeschwerden. Er hemmt den Knochenabbau, vermindert die Ausschwemmung von Calcium aus der Zelle und fördert die Calciumaufnahme im Darm. 
Dosierungsvorschlag :     Als Nahrungsergänzungsmittel   3 mal täglich 1 - 2   Kapseln nach dem Essen mit etwas Flüssigkeit einnehmen.